Aktuell
Ja zur Individualbesteuerung
Pro Single Schweiz, 9.3.2026
Die Würfel sind gefallen. Das Schweizer Volk hat sich am 8. März 2026 für ein neues Steuersystem entschieden. Die Alleinstehenden trugen wesentlich zur Annahme der Individualbesteuerung bei. Sie hatten es satt, nur aufgrund ihres Zivilstands zu einem höheren Tarif besteuert zu werden. Endlich werden sie in dieser Hinsicht den Verheirateten gleichgestellt.
Individualbesteuerung bringt gleichen Steuertarif für alle
blue News, 26.02.2026, von Jenny Keller, Interview mit Sylvia Locher
Am 8. März stimmt die Schweiz über die Einführung der Individualbesteuerung ab. Für Sylvia Locher von Pro Single Schweiz ist klar: Das heutige System benachteiligt Alleinstehende strukturell. Lesen Sie dazu das Interview von Jenny Keller von Blue News mit der Präsidentin von Pro Single Schweiz. Sie plädiert klar für die Individualbesteuerung, weil Alleinlebende heute zu einem höheren Tarif besteuert werden als Verheiratete. Diese Ungerechtigkeit gilt es zu beseitigen.
Einpersonenhaushalte sind mit dem heutigen Steuersystem benachteiligt
NZZ 30.01.2026, Kommentar von Sylvia Locher
Im heutigen System werden unverheiratete, kinderlose Alleinlebende in allen sozial-wirtschaftlichen Bereichen unter dem Deckmantel der Solidarität benachteiligt.
VASOS Vereinigung Aktiver Seniorinnen und Senioren Schweiz: Petition gegen Altersdiskriminierung
VASOS, Januar 2026
Altersdiskriminierung ist eine Realität, sei es auf dem Arbeitsmarkt, bei der Wohnungssuche, bei Versicherungen, im digitalen Raum oder in der Gesundheitsversorgung.
So erhalten ältere Menschen oft zu viele Medikamente. Dazu sagt der Arzt Dr. med. Max Giger: «Viele ältere Menschen erhalten Neuroleptika und andere Beruhigungsmittel, obwohl sie sie nicht benötigen. Diese Medikamente stumpfen ab, führen zu Stürzen und Spitaleinweisungen und gefährden die Lebensqualität der Betroffenen.» Das ist nur eine von vielen Formen von Altersdiskriminierung.
Individualbesteuerung für alleinstehende Rentnerinnen und Rentner
VASOS, 27.1.2026, Pro Single Schweiz
Nach dem heutigen Steuersystem werden Alleinstehende zu einem höheren Tarif als Verheiratete besteuert. Wird die Individualbesteuerung am 8. März angenommen, werden Unverheiratete mit tiefen und mittleren Einkommen weniger Steuern bezahlen müssen.
Pro Single Schweiz: Einpersonenhaushalte und Individualbesteuerung
Pro Single Schweiz, Januar 2026
Pro Single Schweiz begrüsst die Einführung der Individualbesteuerung aus folgenden Gründen:
Der Single in der Politik: alleine auf weiter Flur
Bulletin 4/25, Dezember 2025, Zusammenfassung: Marcel Leibacher
Das Podium «Stellung der Alleinstehenden in der Politik» diskutierte mit prominenter Vertretung, was die Stellung der Singles in der Schweizer Politik ist. Fazit: Die 1.4 Millionen Frauen und Männer in den Schweizer Einpersonenhaushalten sind in Politik und Medien unsichtbar.
«Stellung der Alleinstehenden in der Politik»
Bulletin 4/25, Dezember 2025
Polit-Podium vom 13. November 2025, Zürich
Einstiegsreferat von Katharina Fontana
Liebes Publikum
Als ich mich auf diesen Abend vorbereitet habe, habe ich mir überlegt, wie oft ich in den letzten 20 Jahren über die Alleinstehenden geschrieben habe. Mir ist lediglich ein einziger Text in den Sinn gekommen, das war vor vielen Jahren, als ich Sylvia Locher, die Präsidentin von Pro Single Schweiz, für ein Porträt getroffen habe.
Einsamkeit begleitet viele Menschen das ganze Jahr
blue News, 21.12.2025, von Jenny Keller
«Weihnachten ist nicht das Problem»
Einsamkeit beginnt nicht dort, wo Menschen allein sind. Sie entsteht dort, wo Beziehungen fehlen, die tragen. In der Schweiz fühlt sich rund jede dritte Person zumindest gelegentlich einsam.
Single Shaming an Weihnachten
20 Minuten, 1. Dezember 2025
Darum gehts
- Singles werden an Weihnachten oft zu ihrem Beziehungsstatus befragt.
- Dies bezeichnet man als «Single Shaming».
- Viele empfinden solche Fragen als störend oder übergriffig.
- Pro Single Schweiz sieht Alleinstehende in der Gesellschaft benachteiligt.
Unauffällige Single
NZZ-Newsletter 14. November 2025, von Katharina Fontana
Die Liste der gesellschaftlichen Problemgruppen, die vom Staat scheinbar umsorgt werden müssen, wird immer länger.
Kleinkinder wollen gefördert, Eltern subventioniert und in den bezahlten mehrmonatigen Urlaub geschickt werden. Für Ehepaare sollen die Steuern gesenkt und soll die AHV erhöht werden, und für Witwen wird eine staatliche Rente als unabdingbar angesehen, auch wenn sie keine Familienpflichten haben.
Es gibt praktisch nur eine Gruppe, die in der Politik nie zu reden gibt: die Alleinstehenden, also Personen, die ihr Leben allein verbringen. Ständige Singles.
Stellung der Alleinstehenden in der Politik
Polit-Podium vom 13. November 2025, Zürich
Wir freuen uns, Sie zu einem spannenden Abend einzuladen. Nach einem Einstiegsreferat diskutieren Politikerinnen und Politiker aus verschiedenen Lagern darüber, ob und wie die Anliegen der Alleinstehenden/Alleinlebenden in der Politik wahrgenommen werden.
Wer erledigt meine Dinge, wenn ich allein bin?
Informations-Veranstaltung 20. November 2025, Basel
In Zusammenarbeit mit MeBu-Altersberatung und -betreuung laden wir Sie zu einer öffentlichen Veranstaltung zum Thema «Nachlassplanung & KESB – gut vorbereitet fürs Alter» ein. Gemeinsam mit dem Politiker und Altersberater Daniele Mezzi werfen wir einen praxisnahen Blick auf zentrale Fragen der persönlichen Vorsorge.
Erbschaftssteuern – Das Zweiklassenprinzip
Bulletin 3/25, September 2025
Um es gleich vorwegzunehmen: In diesem Artikel geht es nicht um die Frage, ob Erbschaftssteuern erhoben werden sollen oder nicht und in welchem Umfang. Auch die JUSO-Erbschaftssteuer-Initiative «Für eine soziale Klimapolitik – steuerlich gerecht finanziert (Initiative für eine Zukunft)», die im November 2025 zur Abstimmung kommt, steht hier nicht zur Diskussion. Uns interessiert vor allem die Situation der Alleinstehenden ohne Kinder in Bezug auf die Erbschaftssteuern, die ihre Erben zu entrichten haben.
Fakt ist, dass die Erben von kinderlosen Alleinstehenden anders behandelt werden als Eheleute und deren Kinder. Die Tabelle stellt eindrücklich dar, wie unterschiedlich die Erben in den Kantonen besteuert werden.
Zwischen Beziehungsideal und Lebensrealität – Wie sich das Bild der Singles wandelt
Bulletin 1/26, Pro Single Schweiz, von Katja Rost*
Singles sind längst keine Randerscheinung mehr – und dennoch werden sie häufig als solche wahrgenommen. In Medien, Politik und Alltag hält sich hartnäckig das Bild vom bedauernswerten Alleinstehenden, der nur auf die «richtige» Beziehung wartet. Doch die Realität ist weitaus vielschichtiger. Während öffentlich oft von einer «Zunahme der Singles» die Rede ist, zeichnen empirische Daten aus der Schweiz ein differenzierteres Bild.