Aktuell

Allein zu leben ist ein Privileg

Allein zu leben ist ein Privileg

Schweizer Familie 30/2026, 23.7.2026, Interview Fabienne Eichelberger

Die «Schweizer Familie» berichtet in ihrer Ausgabe Nr. 30 vom 23. Juli 2026 über die Vor- und Nachteile des Single-Daseins. Der Aufhänger für das Interview mit Sylvia Locher, Präsidentin von Pro Single Schweiz, ist die Ferien- resp. Reisezeit. Für etliche Singles ist das eher ein schwieriges Thema, weil sie entweder nicht gerne allein verreisen oder nicht die passende Reisebegleitung finden. Gruppenreisen wäre auch noch eine Alternative. Aber das ist auch nicht jedermanns Sache. Allein verreisen bedeutet teure Ferien. Die Gründe sind hinlänglich bekannt: Die Einzelzimmerzuschläge in den Hotels sind zum Teil sehr hoch, manchmal gibt es einfach einen Zimmerpreis, egal ob eine oder zwei Personen darin übernachten. Die Kosten für eine Ferienwohnung kann man sich auch nicht teilen.

Singles sind am Arbeitsplatz benachteiligt

Singles sind am Arbeitsplatz benachteiligt

Handelszeitung Nr. 14, 16.7.2026, von Constantin Gillies

Wie die Handelszeitung am 16. Juli 2026 berichtet, wird neu über die Ungleichbehandlung am Arbeitsplatz aus Sicht der Singles geforscht. Während die letzten Jahre oder gar Jahrzehnte nur die Vereinbarkeit von Beruf und Familie im Fokus der Firmenpolitik stand, sollen jetzt neue Erkenntnisse die Runde machen. Gemäss Handelszeitung sieht US-Verhaltensökonom Peter McGraw, Professor der University of Colorado Boulder, beim Label «familienfreundlich» ein Problem: «Es besteht die Gefahr, dass ein wachsender Teil der Bevölkerung ausgeschlossen wird – die Singles». Eine aktuelle britische Studie habe ergeben, dass die Work-Life-Balance bei kinderlosen Singles besonders schlecht sei. 

Singles finanzieren Rabatte in Wohnbaugenossenschaft

Singles finanzieren Rabatte in Wohnbaugenossenschaft

Pro Single Schweiz, 13.7.2026

In der Wohnbaugenossenschaft Libellenhof in Luzern soll ein schweizweit einzigartiges Mietmodell getestet werden. Wer eine grosse Wohnung teilt, zahlt dafür weniger als jemand, der sie allein bewohnt. Einmal mehr werden Singles geschröpft.

Evidenzbasierte Familienpolitik in der Schweiz: Was wirkt wie?

Evidenzbasierte Familienpolitik in der Schweiz: Was wirkt wie?

Referat von Melanie Häner-Müller, Dr. oec. / IWP - Institut für Schweizer Wirtschaftspolitik an der Universität Luzern, 25.4.26

Anlässlich unserer Generalversammlung vom 25. April 2026 stellte Dr. Melanie Häner-Müller vom IWP Resultate aus ihrer neuen Studie «Evidenzbasierte Familienpolitik in der Schweiz: Was wirkt wie?» vor, die sie zusammen mit Nina Kalbermatter und Prof. Dr. Christoph A. Schaltegger auf der Grundlage aktueller Daten und wissenschaftlicher Literatur erarbeitet hat. Daniel Billeter, Vorstand Pro Single Schweiz, fasst das Referat zusammen:

Einzelinitiative «Gleichstellung der kinderlosen Unverheirateten bei der kantonalen Erbschaftssteuer» vom Kantonsrat Zürich abgelehnt

Einzelinitiative «Gleichstellung der kinderlosen Unverheirateten bei der kantonalen Erbschaftssteuer» vom Kantonsrat Zürich abgelehnt

Pro Single Schweiz, 30.4.2026

Am 27. April 2026 hat der Kantonsrat Zürich die Einzelinitiative «Gleichstellung der kinderlosen Unverheirateten bei der kantonalen Erbschaftssteuer» abgelehnt. 

Kinderlose Singles können auch künftig nicht gratis vererben

Kinderlose Singles können auch künftig nicht gratis vererben

Tages Anzeiger, 28.4.2026, Luzia Nyffeler

Eine Einzelinitiative forderte die Gleichstellung von kinderlosen Unverheirateten bei der Erbschaftssteuer. Das Anliegen scheiterte im Kantonsrat deutlich.

Kinderlos oder Single? Da greift der Staat beim Nachlass kräftig zu

Kinderlos oder Single? Da greift der Staat beim Nachlass kräftig zu

Tages Anzeiger, 24.4.2026, Bettina Weber

Auf die Hinterlassenschaft von Alleinstehenden ohne Nachwuchs erheben die Kantone zum Teil über 50 Prozent Steuern, während innerhalb von Familien gratis vererbt wird.

Gleichstellung der kinderlosen Unverheirateten bei der kantonalen Erbschaftssteuer (Zürich)

Gleichstellung der kinderlosen Unverheirateten bei der kantonalen Erbschaftssteuer (Zürich)

23.4.2026, Sylvia Locher, Pro Single Schweiz

Sylvia Locher, die Präsidentin von Pro Single Schweiz, fordert mit einer Einzelinitiative, dass kinderlose Unverheiratete bei der Erbschaftssteuer im Kanton Zürich den Verheirateten gleichgestellt werden. Das Geschäft wird am 27. April 2026 im Kantonsrat Zürich behandelt.

Zwischen Beziehungsideal und Lebensrealität –  Wie sich das Bild der Singles wandelt

Zwischen Beziehungsideal und Lebensrealität – Wie sich das Bild der Singles wandelt

Bulletin 1/26, Pro Single Schweiz, von Katja Rost*

Singles sind längst keine Randerscheinung mehr – und dennoch werden sie häufig als solche wahrgenommen. In Medien, Politik und Alltag hält sich hartnäckig das Bild vom bedauernswerten Alleinstehenden, der nur auf die «richtige» Beziehung wartet. Doch die Realität ist weitaus vielschichtiger. Während öffentlich oft von einer «Zunahme der Singles» die Rede ist, zeichnen empirische Daten aus der Schweiz ein differenzierteres Bild.

Ja zur Individualbesteuerung

Ja zur Individualbesteuerung

Pro Single Schweiz, 9.3.2026

Die Würfel sind gefallen. Das Schweizer Volk hat sich am 8. März 2026 für ein neues Steuersystem entschieden. Die Alleinstehenden trugen wesentlich zur Annahme der Individualbesteuerung bei. Sie hatten es satt, nur aufgrund ihres Zivilstands zu einem höheren Tarif besteuert zu werden. Endlich werden sie in dieser Hinsicht den Verheirateten gleichgestellt.

Individualbesteuerung bringt gleichen Steuertarif für alle

Individualbesteuerung bringt gleichen Steuertarif für alle

blue News, 26.02.2026, von Jenny Keller, Interview mit Sylvia Locher

Am 8. März stimmt die Schweiz über die Einführung der Individualbesteuerung ab. Für Sylvia Locher von Pro Single Schweiz ist klar: Das heutige System benachteiligt Alleinstehende strukturell. Lesen Sie dazu das Interview  von Jenny Keller von Blue News mit der Präsidentin von Pro Single Schweiz. Sie plädiert klar für die Individualbesteuerung, weil Alleinlebende heute zu einem höheren Tarif besteuert werden als Verheiratete. Diese Ungerechtigkeit gilt es zu beseitigen.

Einpersonenhaushalte sind mit dem heutigen Steuersystem benachteiligt

Einpersonenhaushalte sind mit dem heutigen Steuersystem benachteiligt

NZZ 30.01.2026, Kommentar von Sylvia Locher

Im heutigen System werden unverheiratete, kinderlose Alleinlebende in allen sozial-wirtschaftlichen Bereichen unter dem Deckmantel der Solidarität benachteiligt.

VASOS Vereinigung Aktiver Seniorinnen und Senioren Schweiz: Petition gegen Altersdiskriminierung

VASOS Vereinigung Aktiver Seniorinnen und Senioren Schweiz: Petition gegen Altersdiskriminierung

VASOS, Januar 2026

Altersdiskriminierung ist eine Realität, sei es auf dem Arbeitsmarkt, bei der Wohnungssuche, bei Versicherungen, im digitalen Raum oder in der Gesundheitsversorgung.

So erhalten ältere Menschen oft zu viele Medikamente. Dazu sagt der Arzt Dr. med. Max Giger: «Viele ältere Menschen erhalten Neuroleptika und andere Beruhigungsmittel, obwohl sie sie nicht benötigen. Diese Medikamente stumpfen ab, führen zu Stürzen und Spitaleinweisungen und gefährden die Lebensqualität der Betroffenen.» Das ist nur eine von vielen Formen von Altersdiskriminierung.

Individualbesteuerung für alleinstehende Rentnerinnen und Rentner

Individualbesteuerung für alleinstehende Rentnerinnen und Rentner

VASOS, 27.1.2026, Pro Single Schweiz

Nach dem heutigen Steuersystem werden Alleinstehende zu einem höheren Tarif als Verheiratete besteuert. Wird die Individualbesteuerung am 8. März angenommen, werden Unverheiratete mit tiefen und mittleren Einkommen weniger Steuern bezahlen müssen.

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Pro Single Schweiz: Einpersonenhaushalte und Individualbesteuerung

Pro Single Schweiz: Einpersonenhaushalte und Individualbesteuerung

Pro Single Schweiz, Januar 2026

Pro Single Schweiz begrüsst die Einführung der Individualbesteuerung aus folgenden Gründen: